Foursquare automatisieren

5. August 2010 in Facebook, Technologie von Finn Lehmann

Die neue iPhone App Future CheckIn erlaubt nun das automatisierte einchecken per Foursquare.

Mit IOS4 kann die App permanent im Hintergrund laufen und reagiert auf vorher definierte Positionierungen. Wenn man dann einen ausgewählten Ort innerhalb von 300 Metern und für mindestens 3 Minuten erreicht hat, erledigt Future CheckIn automatisch den Foursquare check-in.

Die App ist weiterhin so intelligent, dass keine weiteren check-ins für den gleichen Ort innerhalb von weiteren 4 Stunden vorgenommen werden. Auch doppelte check-ins gehören der Vergangenheit an. Um Strom zu sparen kann die GPS Suche eingeschränkt werden.

Die App ist nun für 0,79 Euro im App Store erhältlich, ist aber nur in Englisch verfügbar … dennoch, mir wird sie helfen, da ich oft das check-in vergesse !

Siehe dazu auch unseren Artikel:
Foursquare, Gowalla, Brightkite und co – was ist das eigentlich?

App Download:
Future CheckIn

Trendreport “Facebook, Marken & TV in Deutschland”

28. Mai 2010 in Facebook, Social Media von Finn Lehmann

Gastbeitrag von Daniel Kreuscher,

Zucker.Kommunikation GmbH, www.zucker-kommunikation.de

Einer jüngst veröffentlichten Befragung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) zufolge werden Unternehmen im Jahr 2010 ihre Social Media-Budgets weiter steigern. Vor allem für die Markenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit werden soziale Netzwerke wie Facebook immer wichtiger. Dieses Ergebnis überrascht nicht, die Bedeutung von Social Media für Marken und Unternehmen wird schon lange diskutiert. Dabei ist man in den USA – wie so oft – schon erheblich weiter. So haben sich beispielsweise weit über fünf Millionen Menschen auf Facebook als Fans zu den Marken Coca Cola und Starbucks bekannt. Wie aber sieht die Situation in Deutschland aus? Wie agieren Unternehmen und Marken hierzulande auf Facebook? Und wie werden die Fanpages angenommen? Diesen Fragen sind die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation, die Markenberatung Musiol Munziger Sasserath und Nielsen Deutschland für den Trendreport „Facebook, Marken und TV in Deutschland“ nachgegangen. In einer exemplarischen Woche im April wurden dafür 26 offizielle Fanpages solcher Marken untersucht, die zu den werbestärksten im deutschen Fernsehen zählen.

Zunächst einmal ist festzuhalten: Das Engagement der untersuchten Marken ist noch jung. Jede dritte Fanpage wurde …

Sicherheit in sozialen Netzwerken: Facebook

3. Mai 2010 in Facebook von Jan C. Rode

Die von Facebook in den vergangen Tagen angekündigen Änderungenbei der Einstellung der Privatsphäre haben bei vielen Nutzern für Unsicherheit gesorgt und lassen potenzielle Neueinsteiger – unter ihnen Firmen und Marken – immer skeptischer auf das weltgrößte soziale Netzwerk. WISM erklärt, welche Sicherheitseinstellungen bei Facebook sinnvoll sind, wenn Sie keinen Datenstriptease hinlegen wollen.

1. Privatsphäre überprüfen
Unter dem Reiter „Konto – Privatsphäreeinstellungen“ geht es zunächst um den Punkt „Anwendungen und Webseiten“. Dort können Sie einstellen, welche Daten Ihre Facebook-Freunde mit Anwendungen über ihre Person teilen können und das Opt-out zur „Umgehenden Personalisierung“ wahrnehmen. Bei einigen Usern war das Häkchen aber nicht automatisch gesetzt worden. Es empfiehlt sich, diesen Bereich von Zeit zu Zeit aufzusuchen, um eine Feinjustierung der eigenen Vorlieben vorzunehmen und um über etwaige Änderungen informiert zu bleiben.

2. Profil und Fotoalben für Google abschließen
Im Privatsphäre-Bereich Ihres Kontos können Sie im Bereich “Suche” zudem einstellen, wo Ihre Beiträge sichtbar werden. Vorsicht: mit nur einem Klick können schon wenige Stunden später Ihre Beiträge bei Google und Co. auftauchen. Auch editieren Sie ihre Fotoalben am besten so, dass nur Freunde oder bestimmte Nutzer Zugriff darauf haben.

3. Nicht jedem „Like“-Button vertrauen
Bereits wenige Tage nach der Einführung des „Like“ (oder Gefällt-mir)-Buttons auch auf Seiten außerhalb von Facebook zeigten Netzaktivisten, dass damit auch Schindluder getrieben werden kann. So tauchte in einigen Facebook-Profilen beispielsweise nicht die Zustimmung zu einem Presseartikel auf, sondern stattdessen ein Pornoportal. Nutzen Sie den Button also nur auf Seiten, die Sie kennen und denen Sie vertrauen.

4. Filmgeschmäcker sind verschieden
Einige Präferenzen schlagen sich besonders tief auf ihrer Facebook-Seite nieder. Sollten Sie bei der Filmdatenbank IMDB Kinofilme oder Schauspieler mittels „Like“-Buttons gut finden, stehen diese Angaben automatisch in ihrem Profil. Früher konnten diese Angaben noch unter dem Bereich Hobbies frei editiert werden, nun sind Sie zudem automatisch Mitglied in der entsprechenden Gruppe des Films oder Akteurs. Überprüfen Sie also, ob Sie wirklich alle Felder in Ihrem Profil ausfüllen wollen und müssen.

5. Vorsicht bei Gruppenaktivitäten!
Besondere Vorsicht ist bei Postings / Beiträgen in Gruppen geboten („Das letzte Konzert war super, insbesondere die Absacker danach“). Diese tauchen automatisch bei Google auf und selbst die Seitenbetreiber haben keine Möglichkeit, diese Einstellungen abzuändern. Von daher empfiehlt es sich, die Gruppenaktivitäten auf „Gefällt mir“-Klicks oder kurze, überlegte Kommentare zu beschränken.

6. Online Reputation im Auge behalten
Ganz generell sollten Sie bei Aktivitäten im Netz beachten, welche Auswirkungen dies auf Ihre Online Reputation haben kann. Hier reicht es nicht, sich an der Mehrheit zu orientieren, sondern eigene Präferenzen heraus zu arbeiten. Das ist mitunter mühsam, aber ganz sicher lohnenswert.

Was ist Facebook?

7. April 2010 in Facebook, Marketing, Mittelstand, Social Media von Jan C. Rode

Mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit, davon knapp zehn Millionen in Deutschland – Facebook ist die zurzeit mächtigste Vernetzungsmaschine der Online-Welt. Clevere Firmen und Unternehmen nutzen bereits jetzt die Möglichkeiten, die sich durch die neue Form der Kommunikation bieten.

1. Meinungen, Videos, Fotos – na und?

Das Herzstück von Facebook ist die Möglichkeit, online mit Freunden und Bekannten die neuesten Fotos, Videos oder eben Meinungen auszutauschen. Nun kann eingewendet werden, dass Privatgespräche noch nicht unbedingt eine wirtschaftliche Relevanz entwickeln, doch schon immer war in der Geschichte der Menschheit das gesendete oder angeschaute Bild mächtiger als das gesprochene. Genau hier können Marken, Produkte und Firmen bei Facebook ansetzen und ihr Marketing auf den aktuellen Stand bringen. Schon ein Bild oder Video kann ausreichen, um umfangreiche Prozesse (virales Marketing oder Talkabout-Effekte) in Gang setzen, die den Absatz steigern, Produktinnovationen bringen oder mit nur einem Klick neue Käuferschichten erschließen – sowohl b2b als auch b2c

2. Lass die anderen doch reden?!?

Facebook (und auch das Internet ganz allgemein) funktioniert auch wie eine verschworene Clique, die sich eben gerade über die abwesenden Personen unterhält. Übersetzt bedeutet dies: Egal, ob Sie im Internet als Firma aktiv sind, über Ihre Produkte oder Dienstleistungen wird schon lange gesprochen. Vorrausschauende Firmenlenker haben schon jetzt eigene Firmenpräsenzen in den einschlägigen sozialen Netzwerken (Twitter, XING, Linkedin etc.) etabliert, um a) dem Identitätsklau vorzeubeugen (nichts wäre schlimmer, als wenn ein Scherzbold unter ihrem Namen schreibt) und b) einen leicht zu erinnernden Anlaufpunkt für all diejenigen zu schaffen, die sich über Ihr Unternehmen austauschen wollen.

3. Heute ist nicht Murmeltiertag

Erzählen Sie auch jeder Person, die Sie im Laufe eines Tages treffen, die gleiche Geschichte? Nein? Dann haben Sie die wichtigste Aufgabe in der Internetkommunikation (oder: Social Media) bereits verinnerlicht. Nichts wäre tödlicher und langweiliger für die Unternehmensreputation, tagein, tagaus auf allen Kanälen (Twitter, XING etc.) die selbe Botschaft zu senden, wohlmöglich noch eine gekürzte und neu zusammengemanschte Pressemitteilung. Das Internet funktioniert anders, eher wie ein potenzieller Liebhaber, der große Interesse und immer neue Unterhaltung verlangt, um seine kostbare Aufmerksamkeit vielleicht den um seine/ ihre Gunst Werbenden entgegenzubringen.

4. Clevere Ideen sind kostenlos

Noch viel mehr als andere Lebensbereiche belohnt das Internet clevere und kreative Ideen. Dabei müssen diese nicht unbedingt einmal besonders viel kosten, denn teilweise helfen die Facebook-Nutzer dabei mit, neue Slogans oder Kampagnen zu erfinden, Videospots für ein Kultprodukt zu drehen oder neue Azubis für den Handwerksbetrieb in der Nähe zu finden.

5. Nicht mit dem Finger auf andere zeigen!

Bisher war im Marketing die oberste Devise, Zielgruppen zu identifizieren, entsprechende Kampagnen für diese zu entwickeln und den Return on Invest zu ermitteln. Wer aber bei Facebook ähnlich technokratisch agiert, wird auf die Nase fallen, denn soziale Netzwerke haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Nutzer mögen es nicht, wenn plump ihre Daten, Mailadressen oder persönlichen Vorlieben abgefragt werden, damit der nächste E-Mail-Newsletter wieder Tausend neue Adressaten hat. Viel sinnvoller und nachhaltiger ist, sich das Social Web als Honigtopf vorzustellen. Der zielt nicht, sondern duftet.

Über den Autor: Jan C. Rode arbeitet seit mehreren Jahren als Redakteur, Journalist und Kommunikationsexperte in den verschiedensten Branchen. Der promovierte Historiker bloggt als Medienlotse zu Themen wie Social Media und Kommunikation.

Facebook Deutschland wächst rasant

Facebook Deutschland wächst rasant

1. März 2010 in Facebook, Social Media von Finn Lehmann

In Deutschland wächst Facebook weiter mit imposanter Geschwindigkeit. Die aktuellen Zahlen und die Hochrechnungen zeigen einen anhaltenden Trend.

Derzeit wächst die Gruppe der 35-54 jährigen ähnlich schnell wie das Segment der 13-24 jährigen, wenn auch die Anzahl der jüngeren noch immer bedeutend grösser ist. Dies zeigt aber auch, dass die nächste Generation bereits aktiv in den Social Media Welten unterwegs ist.

Interessante Zahlen und viele weitere Informationen zu Facebook liefert

FacebookMarketing.de

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