Was ist ein Social Media Newsroom?

30. Juni 2010 in Internet, Marketing, Social Media, Trends von Daniel Friesenecker

Ihren XING-Kontakten zeigen Social Media Newsrooms sind die logische Konsequenz draus, dass bei regelmäßiger Bespielung mehrerer Social Media Kanäle leicht ein Gefühl von Chaos und Unordnung auftreten kann. Die Aufgabe der Social Media Newsrooms ist einfach und übersichtlich die Aktivitäten eines Unternehmens auf einer übersichtlichen Seite zu sammeln und vielleicht sogar die Möglichkeit zur Diskussion zu bieten.

Mittlweile ist es relativ einfach geworden die Inhalte von Social Media Diensten auf der eigenen Website anzuzeigen. Warum also nicht die Fotos der letzen Firmenveranstaltung auf Flickr hochladen und auch auf der eigenen Website anzeigen. Oder die Präsentationen für die letzte Fachtagung auf Scribd zur Verfügung stellen und gleichzeitig im Social Media Newsroom als zusätzlichen Service für die eigenen Besucher bieten.

Jeder Medientyp hat seine Plattform

Die Möglichkeiten sind mittlerweile nahezu unbegrenzt, für jeden Medientyp gibt es eine eigene Plattform. Youtube für Videos, Scribd für Dokumente, Flickr für Fotos, und, und, und … Auch vor dem Hintergrund an möglichst vielen Orten im Netz gefunden zu werden und damit das Suchmaschinenranking der eigenen Website zu verbessern oder Interessierte so auf die eigene Website zu verweisen, macht es Sinn diese Dienste zu verknüpfen.

Warum ein Foto, wenn eine Bilderstrecke geht?

Gerade in der PR-Arbeit ist es unerlässlich möglicht viele relevante Informationen auf möglichst unkomplizierte Weise zur Verfügung zu stellen. Warum sich also darauf beschränken das ewig gleiche Foto für die Presseaussendung zur Verfügung zu stellen, wenn man Journalisten auch auf einfachstem Wege ganze Bildstrecken zur eigenen Auswahl überlassen kann. Nicht zuletzt kann man interessierten Website-Besuchern die Möglichkeit geben zu Unternehmensfragen Kommentare abzugeben, was Journalisten wiederum Recherchemöglichkeiten gibt und somit Arbeit abnimmt, was wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung steigern.

Ein besonders gelungenes Beispiel eines aufgeräumten Social Media Newsrooms findet sich auf maiak.info

Blogstorms – die Macht von Blogs

23. Mai 2010 in Internet, Marketing, Social Media von Daniel Friesenecker

Die meinungsbildende Macht von sozialen Netzwerken und Blogs ist mittlerweile vielfach dokumentiert. Benehmen sich Unternehmen daneben kann es schnell passieren, dass ein Posting in einem Blog unzählige Folgepostings in weiteren Blogs nach sich zieht und damit ein sogenannter „Blogstorm“ entsteht.

Jeder kann die Meinung über eine Marke beeinflussen

Je einfacher es wird einen eigenen Blog zu betreiben, desto mehr Menschen betreiben einen Blog und werden somit zu Meinungsbildnern. War es früher Journalisten und Medien vorbehalten Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, so steht dies heute (theoretisch) jedem Otto-Normal-Verbraucher offen. Jeder unfreundliche Servicemitarbeiter, jedes falsche Marketingversprechen und jeder Fehler in der Unternehmenskommunikation kann dazu führen, dass ein verärgerter Kunde seinem Ärger im Rahmen eines Beitrags online Luft macht. Galt in den „guten alten“ offline-Zeiten noch, dass ein negatives Kundenerlebnis bis zu achtmal weitererzählt hat sich diese Zahl heute um ein vielfaches potenziert.

Viele Unternehmen versuchen derartige Negativ-Postings mittels Anwälten zu unterbinden, was in vielen Fällen nach hinten losgeht. Denn Blogger sind eine eingeschworene Gruppe und wissen um den Einfluss ihrer Blogs die, eine entsprechende Verbreitung und gutes Google-Ranking, vorausgesetzt auch die Berichterstattung in konventionellen Medien beeinflussen können.

JAKO und der Reinfall

Der mittelständische Sportartikelhersteller JAKO musste dies an der eigenen Marke erfahren. Nachdem gegen ein negatives Blogposting vorgegangen wurde und nach dessen Löschung der Text noch immer im Speicher eines RSS-Dienstes aufgetaucht war, ging das Unternehmen juristisch scharf vor. Dies führte dazu, dass sich unzählige Blogger mit der Causa auseinandersetzen und schlussendlich auch große Tageszeitungen darüber berichteten. Der Schaden an der eigenen Reputation war immens.

Blogger als Botschafterder Marke

Blogger-Relationship-Kampagnen können aber auch dazu führen Marken und Produkte mit Hilfe von Bloggern positiv zu vermarkten und so die Vernetzung positiv zu nutzen. So nutzten die Vermarkter des „Neat-Scanner“ Blogger als Botschafter des Produkts und ließen diese über das Produkt schreiben. In einem zweiten Durchgang wurden drei Blogs diese Scanner für Verlosungen zur Verfügung gestellt – Bedingung für die Verlosung: entweder einen Blogbeitrag über das Produkt schreiben, oder mögliche Einsatzgebiete des Scanners unter der Artikelbeschreibung posten. Das Ergebnis waren Einträge auf über 80 weiteren Blogs und mehr als 1000 Kommentare.

Einige Grundregeln der Markenkommunikation im Zusammenhang mit Blogs

  • Authentische und ehrliche Kommunikation
  • Negative Postings offen aufnehmen und freundlich kommentieren
  • Verbesserungspotential als Chance begreifen
  • bezahlten Content in Fremdblogs als Werbung kennzeichnen
  • Die Chancen suchen und nicht vor der Entwicklung verstecken – gesprochen wird über die Marke auch, wenn Sie sich nicht aktiv beteiligen

Was ist Social Media Monitoring?

19. Mai 2010 in Internet, Marketing, Mittelstand, Social Media, Technologie, Twitter von Jan C. Rode

Sobald sich Firmen oder Marken dazu entschieden haben, im Social Web aktiv zu werden, stellt sich die Frage nach dem Nutzen. Unter Social Media Monitoring (SMM) werden deshalb alle Maßnahmen zusammengefasst, die sich mit der Analyse und Auswertung der Aktivitäten innerhalb von Social Media beschäftigen.

1. Was bringt Social Media Monitoring?
SMM ermöglicht zunächst die Beobachtung des weiten Social Media-Feldes. Firmen können so Eindrücke über die Gespräche gewinnen, die über ihre Marke, Unternehmen oder Geschäftsgebaren geführt werden. Darüber hinaus kann SMM auch helfen zu erkennen, welchen Herausforderungen sich Branche und Konkurrenz in Zukunft stellen müssen. Des Weiteren gibt es bereits erste Ansätze mittels SMM auch eine Art von Marktforschung zu betreiben.

2. Wie sieht ein wirkungsvolles Social Media Monitoring aus?
Idealerweise gliedert sich das SMM in drei Komponenten. Die technische Komponente des Monitoring kann auf freie Software wie Addictomatic, Google Alerts, Technorati, Surchur oder Socialmention zurückgreifen. Ebenfalls hilfreich sind Link-Aggregatoren wie Delicious oder RSS-Feeds wie der Google Reader. Daneben gibt es natürlich noch kostenintensivere Varianten, die sich eher an finanzstarke Firmen wenden: Radian6, Crimson Hexagon, Alterian/Techrigy SM2, Brandwatch and Buzzlogic (via CorpsComms) oder der SPSS Modeler von IBM sind die bekanntesten Tools. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die menschliche Komponente, denn die gewonnenen Daten müssen ausgewertet und anhand der Unternehmensstrategie (strategische Komponente) bewertet werden. Das ist schon eher eine kreative Leistung, denn eine Technologie.

3. Wie hängen Social Media Monitoring und der Return on Invest zusammen?
Da letztlich alle unternehmerischen Aktivitäten vor dem Controlling gerechtfertigt werden müssen, ist es sinnvoll, die Social Media-Aktivitäten einer Firma nach betriebswirtschaftlichen Maßnahmen zu evaluieren. Derzeit gibt es noch keine allgemeingültige Definition für den Return on Invest (ROI), die etwa dem aus der Werbung bekannten Tausender-Kontakt-Preis (TKP) entspricht. SMM kann aber dabei helfen, Schlüsselnutzer und Influencer innerhalb der Kommunikation zu identifizieren und somit zu einer behelfsmäßigen ROI-Form zu kommen.

4. Welche Grenzen hat Social Media Monitoring?
Eine vollständige Auslesung aller User-Daten können nur die Netzwerkbetreiber selbst (Facebook, Twitter) vornehmen, darüber hinaus sollen diese auch zur Grundlage kommender Geschäftsmodelle werden. Für Firmen wird es also schwer möglich, diese Daten auszulesen und für das Behavioural Marketing zu nutzen. Im Zuge der derzeitigen Diskussionen rund um Datenschutz und Datensicherheit ist jedoch auch davon abzuraten, in Zukunft auf Angebote zur Nutzung von User-Daten ohne der vorherigen Möglichkeit zum Opt-Out einzugehen. SMM sollte nicht betrieben werden, um Daten zu sammeln und den eigenen Absatz zu steigern, sondern dabei helfen, die Kommunikationsformen im Internet und innerhalb von Social Media besser zu verstehen. Wer das Netz nicht als eigenes System mit eigenen Regeln begreift, wird bei der 1:1-Übertragung von Strukturen und Ansprüchen der „alten“ Welt auf die Nase fallen.

Autor Jan C. Rode ist selbst Social-Media-Aktivist und berichtet in seinem Blogüber aktuelle Entwicklungen und Themen rund um Social Media, Kommunikation und Mediennutzung. Der promovierte Historiker berät Firmen und Einzelpersonen rund um Fragen des Web 2.0.

Empfehlungsmarketing 2.0

6. Mai 2010 in Marketing, Social Media von Daniel Friesenecker

Social Media leben vom Austausch der User. Was seit jeher üblich ist: Freunden ein tolles Restaurant zu empfehlen, oder auf das gute Service eines Dienstleisters aufmerksam zu machen wird mit Hilfe des Internets auf eine höhere Stufe gestellt. Plattformen wie Qype oder Kununu sind der Inbegriff von Empfehlungsmarketing 2.0.

Längst gehört es zum Standard-Reportoire von Usern, sich vor der Buchung einer Urlaubsreise über Hotel und Reiseveranstalter zu informieren. Massenmedien berichten mit nahezu wöchtentlicher Penetranz über diese Portale. Doch längst sind Urlaubsportale nicht mehr die einzigen Orte an denen sich Menschen gegenseitig über Preis-Leistungs-Verhältnisse informieren.

QYPE – Entdecken.Empfehlen

Die Plattform QYPE legt seinen Fokus auf Dienstleistungsangebote vor allem in Städten. Vom Pizzabäcker bis zum Optiker lässt sich so ziemlich alles bewerten. Der Zugang ist gewohnt unkompliziert, eine kurze Registrierung und die Welt als Amateur-Kritiker steht offen. Selbstverständlich lassen sich Bewertungen auch direkt über das iPhone hochladen, bzw. einfach herausfinden welches der umliegenden (durch GPS-Ortung gefundenen) Angebote von den anderen Usern am besten bewertet wurden.

KUNUNU – die Jobs, die wir lieben

Gerade der Schritt in einen neuen Job will gut überlegt sein. Wie es hinter den Türen der Firma zugeht bei der man sich gerade beworben hat, kann man auch Kununu.com herausfinden. Dort erhalten User die Möglichkeit ihre (Ex-)Arbeitgeber zu bewerten und zeichnen so ein authentisches Bild der Unternehmen bei denen sie tätig sind/waren. Für Bewerber eine nie dagewesene Informationsmöglichkeit. Für Unternehmen bietet sich plötzlich die Möglichkeit Feedback zu erhalten das durch interne Umfragen nur verfälscht wiedergegeben würde. Also eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Für die Markenkommunikation der Zukunft bedeutet das, dass Unternehmen mehr darauf achten müssen wie über Sie im Netz gesprochen wird. Ein verärgerter, gut vernetzter Kunde kann erheblichen Schaden an der eigenen Marke anrichten. Ein positiver Umgang wiederum hat natürlich auch positive Effekte Umsatz, Reputation und Markenimage.

Foursquare, Gowalla, Brightkite und Co – was ist das eigentlich?

19. April 2010 in Marketing, Social Media, Technologie, Trends von Jan C. Rode

Lokalisierungsdienste wie Gowalla, Brightkite, Foursquare und Glympse sind zurzeit in aller Munde und scheinen das Megathema im Jahre 2010 zu werden. Doch noch immer fragen viele Entscheider, was sich eigentlich dahinter verbirgt und wie die Angebote zum Unternehmenserfolg beitragen können. Gemein haben alle Lokalisierungsdienste, dass sie die Standorte ihrer User auf Karten aggregieren und teilweise mit Daten zur angezeigten Lokalität kombinieren. Checkin Mania zeigt, wie so etwas aussehen kann. Firmen können diese Dienste für sich nutzbar machen und durch eine frühe Teilnahme ihre Internetaffinität und Zukunftsgewandheit demonstrieren. Damit die Lokalisierungsdienste auch schnell Nutzen bringen, hier einige Tipps:

1. Daten auffrischen
Egal ob Handwerk, KMU, Großkonzern oder das Restaurant um die Ecke: die Teilnahme an Lokalisierungsdiensten lohnt sich für Unternehmungen aller Art. Melden Sie sich zunächst bei allen bekannten Netzwerken an und hinterlegen dann Ihre Daten. Mit etwas Glück haben das schon Fans ihrer Marke oder ihrer Firma erledigt, doch es empfiehlt sich, die Daten zu überprüfen und bei allen Diensten zu synchronisieren. Außerdem ist wichtig, zwischen den Diensten eine Vernetzung herzustellen. So holen sie nicht nur die Lokalisierungsfans eines Netzwerkes ab, sondern alle „Check-In“ (so heißt die mobile Information innerhalb eines Dienstes für einen bestimmten Ort) –Fans.

2. Kreativität freien Lauf lassen
Besonders sinnvoll ist, die Check-Ins mit Belohnungen zu versüßen. Foursquare beispielsweise vergibt an seine User Embleme, wenn sie an zehn verschiedenen Locations eingecheckt haben. Cafes könnten unter anderem zeitlich begrenzte Promoaktionen über die Lokalisierungsdienste bekannt machen (Trink 2, Bezahl 1) oder den User mit den meisten Besuchen am Ende des Monats mit einer Überraschung beglücken. Hüten Sie sich aber auch hier vor Schnellschüssen wie billig aussehende Werbeanzeigen oder Lockangebote. Dies zerstört bereits kurzfristig ihre Reputation!

3. Potenzial erkennen
Noch nicht überzeugt? Vor wenigen Jahren galten Menschen, die nicht zu Hause telefonisch erreichbar waren, als „nicht da“. Und schon jetzt liefern sich die führenden Social-Media-Angebote wie Google, Facebook und Twitter ein Wettrennen darum, wer den attraktivsten und am einfachsten zu bedienenden Lokalisierungsdienst bereit stellt.
Durch das Handy hat sich das mittlerweile gravierend geändert und auch die Lokalisierungsdienste haben das Zeug, unsere Kommunikation ordentlich durcheinanderzuwirbeln. Künftig braucht sich niemand mehr verabreden, Menschen werden dann einfach auf ihrem Display nachschauen, ob Freunde in der Nähe sind und ebenfalls das Konzert besuchen oder in der Strandbar sind. Findige Firmen können schon jetzt den Point of Sale völlig neu definieren und mit weiteren Emotionen aufladen.

Was ist Facebook?

7. April 2010 in Facebook, Marketing, Mittelstand, Social Media von Jan C. Rode

Mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit, davon knapp zehn Millionen in Deutschland – Facebook ist die zurzeit mächtigste Vernetzungsmaschine der Online-Welt. Clevere Firmen und Unternehmen nutzen bereits jetzt die Möglichkeiten, die sich durch die neue Form der Kommunikation bieten.

1. Meinungen, Videos, Fotos – na und?

Das Herzstück von Facebook ist die Möglichkeit, online mit Freunden und Bekannten die neuesten Fotos, Videos oder eben Meinungen auszutauschen. Nun kann eingewendet werden, dass Privatgespräche noch nicht unbedingt eine wirtschaftliche Relevanz entwickeln, doch schon immer war in der Geschichte der Menschheit das gesendete oder angeschaute Bild mächtiger als das gesprochene. Genau hier können Marken, Produkte und Firmen bei Facebook ansetzen und ihr Marketing auf den aktuellen Stand bringen. Schon ein Bild oder Video kann ausreichen, um umfangreiche Prozesse (virales Marketing oder Talkabout-Effekte) in Gang setzen, die den Absatz steigern, Produktinnovationen bringen oder mit nur einem Klick neue Käuferschichten erschließen – sowohl b2b als auch b2c

2. Lass die anderen doch reden?!?

Facebook (und auch das Internet ganz allgemein) funktioniert auch wie eine verschworene Clique, die sich eben gerade über die abwesenden Personen unterhält. Übersetzt bedeutet dies: Egal, ob Sie im Internet als Firma aktiv sind, über Ihre Produkte oder Dienstleistungen wird schon lange gesprochen. Vorrausschauende Firmenlenker haben schon jetzt eigene Firmenpräsenzen in den einschlägigen sozialen Netzwerken (Twitter, XING, Linkedin etc.) etabliert, um a) dem Identitätsklau vorzeubeugen (nichts wäre schlimmer, als wenn ein Scherzbold unter ihrem Namen schreibt) und b) einen leicht zu erinnernden Anlaufpunkt für all diejenigen zu schaffen, die sich über Ihr Unternehmen austauschen wollen.

3. Heute ist nicht Murmeltiertag

Erzählen Sie auch jeder Person, die Sie im Laufe eines Tages treffen, die gleiche Geschichte? Nein? Dann haben Sie die wichtigste Aufgabe in der Internetkommunikation (oder: Social Media) bereits verinnerlicht. Nichts wäre tödlicher und langweiliger für die Unternehmensreputation, tagein, tagaus auf allen Kanälen (Twitter, XING etc.) die selbe Botschaft zu senden, wohlmöglich noch eine gekürzte und neu zusammengemanschte Pressemitteilung. Das Internet funktioniert anders, eher wie ein potenzieller Liebhaber, der große Interesse und immer neue Unterhaltung verlangt, um seine kostbare Aufmerksamkeit vielleicht den um seine/ ihre Gunst Werbenden entgegenzubringen.

4. Clevere Ideen sind kostenlos

Noch viel mehr als andere Lebensbereiche belohnt das Internet clevere und kreative Ideen. Dabei müssen diese nicht unbedingt einmal besonders viel kosten, denn teilweise helfen die Facebook-Nutzer dabei mit, neue Slogans oder Kampagnen zu erfinden, Videospots für ein Kultprodukt zu drehen oder neue Azubis für den Handwerksbetrieb in der Nähe zu finden.

5. Nicht mit dem Finger auf andere zeigen!

Bisher war im Marketing die oberste Devise, Zielgruppen zu identifizieren, entsprechende Kampagnen für diese zu entwickeln und den Return on Invest zu ermitteln. Wer aber bei Facebook ähnlich technokratisch agiert, wird auf die Nase fallen, denn soziale Netzwerke haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Nutzer mögen es nicht, wenn plump ihre Daten, Mailadressen oder persönlichen Vorlieben abgefragt werden, damit der nächste E-Mail-Newsletter wieder Tausend neue Adressaten hat. Viel sinnvoller und nachhaltiger ist, sich das Social Web als Honigtopf vorzustellen. Der zielt nicht, sondern duftet.

Über den Autor: Jan C. Rode arbeitet seit mehreren Jahren als Redakteur, Journalist und Kommunikationsexperte in den verschiedensten Branchen. Der promovierte Historiker bloggt als Medienlotse zu Themen wie Social Media und Kommunikation.

Überlegen Sie sich Social Media Regeln für Ihr Unternehmen

15. März 2010 in Marketing, Mittelstand, Social Media von Finn Lehmann

Egal wo Sie heute mit Ihrer Marketing Planung stehen, machen Sie sich schon einmal Gedanken, wie Ihr neues Marketing mit Einbeziehung der so genannten Social Media aussehen könnte. Einen solchen Plan, solche Regeln, nennt man Social Media Guidelines.

Sie sollten sich gut überlegen, was Sie erreichen wollen, wen Sie ansprechen wollen, welchen Jargon Sie dazu verwenden sollten, welche Medien geeignet sind und wer in Ihrem Unternehmen diese Aufgabe regelmässig verrichten kann. Es ist sehr wichtig sich zu jeglicher Marketing Aktivität sehr gute Gedanken zu machen.

Aber die Planungen dürfen nicht in eine Sammlung von Verboten für Ihre Mitarbeiter enden. Dr Fabian Schäfer hat dazu einen interessanten Artikel verfasst …

Egal wie Sie Ihr Marketing gestalten … am wichtigsten ist Qualität

in Marketing, Mittelstand, Social Media von Finn Lehmann

Es gibt (vor allem aus den USA) Berichte zu katastrophalen Entwicklungen für einige Unternehmen, die nicht im Web2.0 aktiv unterwegs sind, also Firmen, die Social Media ignorieren.
Hin und wieder finden sich auch Berichte aus Europa, ja sogar aus dem deutschsprachigen Raum.

Das Problem beginnt damit, dass die meisten Firmen ausschliesslich auf alten Wegen schreiten und weiterhin auf den alten Marketingmix vertrauen.
Ausserdem werden neue Informationskanäle erst gar nicht beobachtet und eventuelle Entwicklungen oder gar Stimmen zum eigenen Unternehmen oder Produkt nicht wahrgenommen.
Eigentlich beginnen die Probleme sogar weit früher … bei der Qualität der eigenen Leistungen (Produkt, Service, etc).

Lesen Sie selbst, wie es einem Unternehmen ging, dass …

Bildnachweis: © Leonardini / stock.xchng

Newsroom auf Webseiten

Newsroom auf Webseiten

1. März 2010 in Marketing von Finn Lehmann

In Deutschland gilt für eine Webseite das Impressum als Pflicht. Wenn ein Interessent oder sogar ein Journalist mehr Informationen über die Aktivitäten eines Unternehmens sucht, dann hat man bisher Kontakt mit dem Marketing oder der Pressestelle aufnehmen müssen.

Der aktuelle Trend für Webseiten ist aber der “Newsroom”. Hier werden alle relevanten PR Informationen zur Verfügung gestellt. Sehen Sie sich dies mal am Beispiel des deutschen Coca Cola Newsroom an.

Social Media in 86% der Unternehmen

in Marketing von Finn Lehmann

In den USA hat der Trend zum Social Media und Social Marketing bereits einen weit höheren Stellenwert als in Europa eingenommen.

Dennoch, auch bei uns hat der Trend begonnen. Mehr noch, überall wandert der grösste Teil der Marketinggelder in’s Internet.

Traditionelles Marketing ist weiterhin sehr wichtig !! Aber es dient in erster Linie der Kundenaufmerksamkeit. Social Marketing hingegen hat einen weiteren, wichtigen zweiten Schritt übernommen: die Überzeugung des Kunden. Das schafft klassisches Marketing nicht mehr.

Es gilt den Kunden in ein Unternehmen (oder nahe an die Produkte / Leistungen) zu integrieren. Es gilt den Kunden per Mund-zu-Mund-Propaganda zu erreichen. Es geht darum, Empfehlungen zu generieren. Und es gilt eine Story zu schaffen, die jeder versteht und weiter tragen kann.

Der folgende Link führt zu einigen Statistiken aus den USA … 86% der Unternehmen werden ihr Marketing Budget für Social Media in 2010 signifikant erhöhen. Und sie werden dazu externe Ressourcen einsetzen.

Was planen Sie für Ihr Unternehmen ? Haben Sie schon einen Social Media Plan ?

Link …