Lesetipp: Social Media Relations

9. Juli 2010 in Mittelstand, Social Media, Trends von Jan C. Rode

Bernhard Jodeleit, Standortleiter in der Stuttgarter Dependance von fischerAppelt, liefert mit Social Media Relations: Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0 eine lesenswerte Social Media-Übersicht für Entscheider, PR-Verantwortliche und Unternehmenskommunikation.

Mit seiner jahrelangen praktischen Erfahrung weiß Jodeleit, wo Kunden der Schuh drückt und welche Tools und welches Vorgehen sich am besten für einen gelungenen Social Media-Start eignen. Etwas ungewöhnlich ist jedoch, dass in diesem Kompendium zunächst die Risiken eines Web 2.0-Engagements in den Vordergrund gerückt werden, ehe Jodeleit Chancen und Potenziale beleuchtet. Besonders hilfreich sind die Checklisten, die jeweils am Ende wichtiger Kapitel stehen und einen schnellen Erkenntnisgewinn sowie Transfer in die Praxis garantieren. Und wie es sich für ein Buch über Social Media gehört, fehlen natürlich auch nicht Hinweise, um über Inhalte und mit dem Autor selbst zu diskutieren – löblich!

Besonders ans Herz legt Jodeleit den Web 2.0-interessierten Firmen die Einrichtung eines Corporate Blogs sowie die Twitter-Nutzung. Beide Kapitel sind lebhaft geschrieben und mit sinnvoll layouteten Praxisbeispielen ausgestattet – so bekommen selbst Kenner/innen der Materie noch interessante neue Ansichten und Tools vermittelt. Doch im Kapitel über das Business-Netzwerk Xing offenbaren sich exemplarisch einige Schwächen des Buches: anstelle von Screenshots, die die im Text beschriebenen Einstellungen bebildern, erwarten den Leser Bleiwüsten und eine insgesamt wenig internetaffine Optik. Insgesamt hätte ein konsequenteres Layout die vielfach wichtigen Botschaften noch besser ins Licht rücken könne, so wird vom Leser mitunter (zu)viel Geduld verlangt.

Fazit: Jodeleits Buch richtet sich an Praktiker in Konzernen und Mittelstand, die gegenüber Kollegen und Vorgesetzten Sinn und Nutzen von Social Media-Aktivitäten verantworten müssen. Wer sich Zeit und Muße nimmt, wird dank der Indexierung und des “Blicks in die Zukunft” am Ende des Buches schnell wichtige Argumente pro Social Media finden und dennoch nicht zu den Schaumschlägern gehören, die dem Chef im nächsten Meeting schnelle Erfolge und sagenhaften Traffic versprechen. Noch mehr Screenshots und auch nur das Fetten von wichtigen Begriffen hätten die Lesbarkeit jedoch noch weiter erhöhen können.

Hinweis: Dieser Text erschien in leicht geänderter Form am 6.7.10 im Blog von WISM-Autor Jan C. Rode, Medienlotse.

Wie funktionieren der E-Postbrief und DE-Mail?

7. Juni 2010 in Mittelstand, Technologie, Trends von Jan C. Rode

Die Deutsche Post kämpft schon seit Jahren gegen sinkende Erlöse im Briefgeschäft. Mit der Einführung des E-Postbriefs soll nun der kostenlosen E-Mail Konkurrenz gemacht werden. WISM hat nachgeschaut und fragt, wie das Konzept der Bonner funktioniert und welche Vorteile Firmen, Mittelstand und Unternehmen haben werden.

Warum eine sichere Mail?
Bereits im Sommer 2010 soll der Startschuss für das ambitonierte Projekt fallen und neben dem ADAC hat die Post auch die Allianz, Mercedes-Benz Motorsport und den Deutschen Fußball Bund (DFB) als Partner gewonnen. Geplant ist, dass mit dem E-Postbrief Privatpersonen, Behörden und Unternehmen rechtsverbindlich im Internet miteinander kommunizieren können. Mit nur wenigen technischen Kniffen lässt sich immer noch jede Mail mitlesen, die damit ungefähr so sicher ist wie eine Postkarte.

Wie funktioniert der E-Postbrief?
Doch nicht nur der Name des Produkts ist sperrig, auch das Prozedere für die Datensicherheit erscheint zunächst kompliziert: Um sich für das Produkt anzumelden, benötigen User entweder ein Datenlesegerät für ihren Personalausweis oder müssen sich in der Postfiliale registrieren. Nur so kann zweifelsfrei die Identität von Sender und Empfänger garantiert werden. Auch werden zur Zeit noch hybride Varianten akzeptiert: die Post druckt Mails aus und stellt sie wie gewohnt durch den Briefträger zu. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ein Konsortium aus GMX, Telekom und Bundesregierung planen mit der DE-Mail ein ähnliches Produkt.

Welche Vorteile haben Firmen und Unternehmen?
Die rechtsverbindliche E-Mail kann die Kommunikation weiter beschleunigen. Unternehmen könnten Papier sparen und wichtige Dokumente künftig in kürzerer Zeit bearbeiten und freigeben. Je nach Anbieter (Post / DE-Mail) sollen die Kosten dafür zwischen 15 und 45 Cent pro Brief liegen. Geschäftskunden werden also nachrechnen müssen, ob sich der frühe Einstieg in die als sicher beworbene E-Mail-Variante der Post lohnt. Außerdem sind die technischen Gegebenheiten (Registrierung, Anschaffung eines Lesegerätes sowie eines maschinenlesbaren Personalausweises) bisher noch wenig attraktiv, so dass viele Unternehmen die Entwicklung zunächst noch abwarten werden.

Autor Jan C. Rode bloggt als Medienlotse in seinem Blog täglich über Themen wie Social Media, Kommunikation und Mediennutzung.

Was ist Social Media Monitoring?

19. Mai 2010 in Internet, Marketing, Mittelstand, Social Media, Technologie, Twitter von Jan C. Rode

Sobald sich Firmen oder Marken dazu entschieden haben, im Social Web aktiv zu werden, stellt sich die Frage nach dem Nutzen. Unter Social Media Monitoring (SMM) werden deshalb alle Maßnahmen zusammengefasst, die sich mit der Analyse und Auswertung der Aktivitäten innerhalb von Social Media beschäftigen.

1. Was bringt Social Media Monitoring?
SMM ermöglicht zunächst die Beobachtung des weiten Social Media-Feldes. Firmen können so Eindrücke über die Gespräche gewinnen, die über ihre Marke, Unternehmen oder Geschäftsgebaren geführt werden. Darüber hinaus kann SMM auch helfen zu erkennen, welchen Herausforderungen sich Branche und Konkurrenz in Zukunft stellen müssen. Des Weiteren gibt es bereits erste Ansätze mittels SMM auch eine Art von Marktforschung zu betreiben.

2. Wie sieht ein wirkungsvolles Social Media Monitoring aus?
Idealerweise gliedert sich das SMM in drei Komponenten. Die technische Komponente des Monitoring kann auf freie Software wie Addictomatic, Google Alerts, Technorati, Surchur oder Socialmention zurückgreifen. Ebenfalls hilfreich sind Link-Aggregatoren wie Delicious oder RSS-Feeds wie der Google Reader. Daneben gibt es natürlich noch kostenintensivere Varianten, die sich eher an finanzstarke Firmen wenden: Radian6, Crimson Hexagon, Alterian/Techrigy SM2, Brandwatch and Buzzlogic (via CorpsComms) oder der SPSS Modeler von IBM sind die bekanntesten Tools. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die menschliche Komponente, denn die gewonnenen Daten müssen ausgewertet und anhand der Unternehmensstrategie (strategische Komponente) bewertet werden. Das ist schon eher eine kreative Leistung, denn eine Technologie.

3. Wie hängen Social Media Monitoring und der Return on Invest zusammen?
Da letztlich alle unternehmerischen Aktivitäten vor dem Controlling gerechtfertigt werden müssen, ist es sinnvoll, die Social Media-Aktivitäten einer Firma nach betriebswirtschaftlichen Maßnahmen zu evaluieren. Derzeit gibt es noch keine allgemeingültige Definition für den Return on Invest (ROI), die etwa dem aus der Werbung bekannten Tausender-Kontakt-Preis (TKP) entspricht. SMM kann aber dabei helfen, Schlüsselnutzer und Influencer innerhalb der Kommunikation zu identifizieren und somit zu einer behelfsmäßigen ROI-Form zu kommen.

4. Welche Grenzen hat Social Media Monitoring?
Eine vollständige Auslesung aller User-Daten können nur die Netzwerkbetreiber selbst (Facebook, Twitter) vornehmen, darüber hinaus sollen diese auch zur Grundlage kommender Geschäftsmodelle werden. Für Firmen wird es also schwer möglich, diese Daten auszulesen und für das Behavioural Marketing zu nutzen. Im Zuge der derzeitigen Diskussionen rund um Datenschutz und Datensicherheit ist jedoch auch davon abzuraten, in Zukunft auf Angebote zur Nutzung von User-Daten ohne der vorherigen Möglichkeit zum Opt-Out einzugehen. SMM sollte nicht betrieben werden, um Daten zu sammeln und den eigenen Absatz zu steigern, sondern dabei helfen, die Kommunikationsformen im Internet und innerhalb von Social Media besser zu verstehen. Wer das Netz nicht als eigenes System mit eigenen Regeln begreift, wird bei der 1:1-Übertragung von Strukturen und Ansprüchen der „alten“ Welt auf die Nase fallen.

Autor Jan C. Rode ist selbst Social-Media-Aktivist und berichtet in seinem Blogüber aktuelle Entwicklungen und Themen rund um Social Media, Kommunikation und Mediennutzung. Der promovierte Historiker berät Firmen und Einzelpersonen rund um Fragen des Web 2.0.

Tücken der Kommunikation

12. April 2010 in Internet, Mittelstand, Social Media von Jan C. Rode

Einmal angenommen, Sie sind Eile und übersehen auf dem Weg zu einem wichtigen Termin eine rote Ampel. Aus den Augenwinkeln erkennen Sie vielleicht noch einige ältere Mitmenschen und Kinder, die gerade die Fahrbahn überqueren wollten. „Puh, noch einmal gut gegangen“, mögen Sie denken und kein weiteres Aufheben um diese Episode machen, denn schließlich drängt der Termin. Naturgemäß nehmen Sie am nächsten Morgen den gleichen Weg zur Arbeit, doch wundern sich, warum schon so viele Menschen unterwegs sind. Viele von ihnen scheinen Transparente unter dem Arm zu tragen und sehr aufgeregt zu sein. Unterdessen müssen Sie an einer Ampel halten und sehen, wie die Menschen ihre Banner entrollen und Sie als Verkehrssünder und Kinderschreck brandmarken. Geschockt geben Sie bei Grün Gas und sehen erst jetzt, dass sämtliche Werbeflächen und Litfasssäulen mit ihrem Konterfei bei Überfahren der roten Ampel bedeckt sind. Was tun?

So oder so ähnlich überrumpelt dürften sich Firmen fühlen, die im Internet am Pranger stehen. Insbesondere die Fälle Jako, Jack Wolfskin und Nestlé haben zuletzt auch in den Mainstream-Offline-Medien für negative Schlagzeilen und eine Beschädigung der Firmenreputation gesorgt. Durch Fehlverhalten im Umgang mit der Internet-Öffentlichkeit können Investitionen in Image, PR, IT und guten Google-Platzierungen binnen Stunden verloren sein. In einem derartigen Fall gilt es, kühlen Kopf zu bewahren. Wie es gehen kann, zeigt dieser Beitrag.

1. Denken Sie an Ihre Mitarbeiter zuerst

Im Idealfall sollten Firmen wie Familien in Krisenzeiten enger zusammenrücken. Nichts wäre da schlimmer, als wenn die Beschäftigten wichtige Informationen in Krisensituationen (Rückrufaktionen, Jobabbau etc.) erst aus den Medien erfahren. Denken Sie daran, dass auch Ihre Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden für das Bild Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit sorgen!

2. Wegducken geht nicht
Auch wenn Sie kurz darüber nachdenken mögen: Schweigen ist in Krisenzeiten nie eine gute Option. Medien aller Art gieren nach neuen Schlagzeilen und sind Meister der Verdichtung. Eine schnelle, ehrliche und professionelle Kommunikation ist dabei das Gebot der Stunde. Im Idealfall greifen Sie bereits auf ausgearbeitete Pläne zurück und bespielen die interessierte Öffentlichkeit mit Pressemitteilungen, Pressekonferenzen und Hintergrundgesprächen. Ein Beispiel: Hannover 96 setzte nur einen Tag nach dem Selbstmord von Nationaltorwart Robert Enke eine Pressekonferenz mit seiner Witwe an, die viel medialen Druck von der Familie nahm und auch dem Verein viel Anerkennung für den professionellen Umgang mit einer Krise brachte.

3. Jeden verfügbaren Kanal nutzen
Vor einigen Jahren mag es noch genügt haben, den Lokaljournalisten am Telefon über die neusten Umsatzzahlen zu informieren und ab und wann eine Pressemitteilung zu versenden. Das ist heute aber schon längst kein Standard mehr in der Pressearbeit und sollte es in Krisenzeiten erst recht nicht sein. Nötig ist in derartigen Krisensituationen Kommunikation aus einem Guss: Twitter, Facebook, Blogs, die eigene Firmenhomepage, Fachpresse sowie regionale und überregionale Medien – alle sind wichtige Adressaten für Ihr Anliegen. Im Idealfall können Sie die Kritik somit eindämmen und wieder die Führung in der Kommunikation übernehmen.

4. Vorbereitet sein
Zu einer richtigen Krisenstrategie gehören nicht nur Gedanken über mögliche Adressaten, sondern auch die Sicherstellung genügender Ressourcen für die Bewältigung des medialen Ansturms. Kann Ihre Website ausreichend Traffic vertragen? Ist ihr Callcenter fähig, kurzfristig weitere Kräfte hinzuzuziehen, um die Anfragen zu bearbeiten? Ideal ist jedoch, wenn das Unternehmen mit einer Stimme spricht und es einen festen Ansprechpartner für die Medien gibt.

5. Aufmerksam sein
Firmen werden meist nicht über Nacht an den Internetpranger gestellt. Wer regelmäßig Blogs, Netzwerke und Fachseiten aus seiner Branche beobachtet, hat gute Chancen rechtzeitig festzustellen, was das Internet bewegt. Meist suchen die Kritiker wie Greenpeace im Falle Nestlé das Gespräch und werden erst nach einer ablehnenden Antwort im Netz aktiv. Wer berechtigte Kritik ignoriert, muss aber damit rechnen, schon bald in den Mittelpunkt des Web 2.0 zu rücken.

Was ist Facebook?

7. April 2010 in Facebook, Marketing, Mittelstand, Social Media von Jan C. Rode

Mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit, davon knapp zehn Millionen in Deutschland – Facebook ist die zurzeit mächtigste Vernetzungsmaschine der Online-Welt. Clevere Firmen und Unternehmen nutzen bereits jetzt die Möglichkeiten, die sich durch die neue Form der Kommunikation bieten.

1. Meinungen, Videos, Fotos – na und?

Das Herzstück von Facebook ist die Möglichkeit, online mit Freunden und Bekannten die neuesten Fotos, Videos oder eben Meinungen auszutauschen. Nun kann eingewendet werden, dass Privatgespräche noch nicht unbedingt eine wirtschaftliche Relevanz entwickeln, doch schon immer war in der Geschichte der Menschheit das gesendete oder angeschaute Bild mächtiger als das gesprochene. Genau hier können Marken, Produkte und Firmen bei Facebook ansetzen und ihr Marketing auf den aktuellen Stand bringen. Schon ein Bild oder Video kann ausreichen, um umfangreiche Prozesse (virales Marketing oder Talkabout-Effekte) in Gang setzen, die den Absatz steigern, Produktinnovationen bringen oder mit nur einem Klick neue Käuferschichten erschließen – sowohl b2b als auch b2c

2. Lass die anderen doch reden?!?

Facebook (und auch das Internet ganz allgemein) funktioniert auch wie eine verschworene Clique, die sich eben gerade über die abwesenden Personen unterhält. Übersetzt bedeutet dies: Egal, ob Sie im Internet als Firma aktiv sind, über Ihre Produkte oder Dienstleistungen wird schon lange gesprochen. Vorrausschauende Firmenlenker haben schon jetzt eigene Firmenpräsenzen in den einschlägigen sozialen Netzwerken (Twitter, XING, Linkedin etc.) etabliert, um a) dem Identitätsklau vorzeubeugen (nichts wäre schlimmer, als wenn ein Scherzbold unter ihrem Namen schreibt) und b) einen leicht zu erinnernden Anlaufpunkt für all diejenigen zu schaffen, die sich über Ihr Unternehmen austauschen wollen.

3. Heute ist nicht Murmeltiertag

Erzählen Sie auch jeder Person, die Sie im Laufe eines Tages treffen, die gleiche Geschichte? Nein? Dann haben Sie die wichtigste Aufgabe in der Internetkommunikation (oder: Social Media) bereits verinnerlicht. Nichts wäre tödlicher und langweiliger für die Unternehmensreputation, tagein, tagaus auf allen Kanälen (Twitter, XING etc.) die selbe Botschaft zu senden, wohlmöglich noch eine gekürzte und neu zusammengemanschte Pressemitteilung. Das Internet funktioniert anders, eher wie ein potenzieller Liebhaber, der große Interesse und immer neue Unterhaltung verlangt, um seine kostbare Aufmerksamkeit vielleicht den um seine/ ihre Gunst Werbenden entgegenzubringen.

4. Clevere Ideen sind kostenlos

Noch viel mehr als andere Lebensbereiche belohnt das Internet clevere und kreative Ideen. Dabei müssen diese nicht unbedingt einmal besonders viel kosten, denn teilweise helfen die Facebook-Nutzer dabei mit, neue Slogans oder Kampagnen zu erfinden, Videospots für ein Kultprodukt zu drehen oder neue Azubis für den Handwerksbetrieb in der Nähe zu finden.

5. Nicht mit dem Finger auf andere zeigen!

Bisher war im Marketing die oberste Devise, Zielgruppen zu identifizieren, entsprechende Kampagnen für diese zu entwickeln und den Return on Invest zu ermitteln. Wer aber bei Facebook ähnlich technokratisch agiert, wird auf die Nase fallen, denn soziale Netzwerke haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Nutzer mögen es nicht, wenn plump ihre Daten, Mailadressen oder persönlichen Vorlieben abgefragt werden, damit der nächste E-Mail-Newsletter wieder Tausend neue Adressaten hat. Viel sinnvoller und nachhaltiger ist, sich das Social Web als Honigtopf vorzustellen. Der zielt nicht, sondern duftet.

Über den Autor: Jan C. Rode arbeitet seit mehreren Jahren als Redakteur, Journalist und Kommunikationsexperte in den verschiedensten Branchen. Der promovierte Historiker bloggt als Medienlotse zu Themen wie Social Media und Kommunikation.

Überlegen Sie sich Social Media Regeln für Ihr Unternehmen

15. März 2010 in Marketing, Mittelstand, Social Media von Finn Lehmann

Egal wo Sie heute mit Ihrer Marketing Planung stehen, machen Sie sich schon einmal Gedanken, wie Ihr neues Marketing mit Einbeziehung der so genannten Social Media aussehen könnte. Einen solchen Plan, solche Regeln, nennt man Social Media Guidelines.

Sie sollten sich gut überlegen, was Sie erreichen wollen, wen Sie ansprechen wollen, welchen Jargon Sie dazu verwenden sollten, welche Medien geeignet sind und wer in Ihrem Unternehmen diese Aufgabe regelmässig verrichten kann. Es ist sehr wichtig sich zu jeglicher Marketing Aktivität sehr gute Gedanken zu machen.

Aber die Planungen dürfen nicht in eine Sammlung von Verboten für Ihre Mitarbeiter enden. Dr Fabian Schäfer hat dazu einen interessanten Artikel verfasst …

Egal wie Sie Ihr Marketing gestalten … am wichtigsten ist Qualität

in Marketing, Mittelstand, Social Media von Finn Lehmann

Es gibt (vor allem aus den USA) Berichte zu katastrophalen Entwicklungen für einige Unternehmen, die nicht im Web2.0 aktiv unterwegs sind, also Firmen, die Social Media ignorieren.
Hin und wieder finden sich auch Berichte aus Europa, ja sogar aus dem deutschsprachigen Raum.

Das Problem beginnt damit, dass die meisten Firmen ausschliesslich auf alten Wegen schreiten und weiterhin auf den alten Marketingmix vertrauen.
Ausserdem werden neue Informationskanäle erst gar nicht beobachtet und eventuelle Entwicklungen oder gar Stimmen zum eigenen Unternehmen oder Produkt nicht wahrgenommen.
Eigentlich beginnen die Probleme sogar weit früher … bei der Qualität der eigenen Leistungen (Produkt, Service, etc).

Lesen Sie selbst, wie es einem Unternehmen ging, dass …

Bildnachweis: © Leonardini / stock.xchng

Nicole Simon im Interview zum Thema Twitter in Unternehmen

11. März 2010 in Mittelstand, Twitter von Finn Lehmann

“Das sind meine persönlichen Erfahrungswerte aus Gesprächen weltweit, in denen ich mich mit der üblichen Frage konfrontiert sehe: Wofür braucht man diesen Blödsinn überhaupt? Das ist dann für mich das Zeichen, dass da jemand im Web 1.0 steckengeblieben ist. Die Organe des Unternehmens, die Mitarbeiter in den meisten Fällen, sind also nicht in der Lage, mit diesen Tools umzugehen, ihre Relevanz einzuschätzen und dann auch zu wissen, ob man zum Beispiel twittern sollte und – wenn ja – wer.”

Nicole Simon ist Buchautorin und seit vielen Jahren Social Media Spezialistin.

Hier der Link zum Artikel: Link

Jeder dritte Internetnutzer erwartet direkte Social Media Kommunikation mit Unternehmen

10. März 2010 in Mittelstand, Social Media von Finn Lehmann

Auf der Webseite von BusinessOn.de steht ein sehr interessanter Bericht zu einer Trendbefragung:
Jeder 3. Internutzer erwartet mittlerweile die Möglichkeit direkt mit Unternehmen per Social Media Kontakt aufnehmen zu können.

Hier ist der Link zu weiteren Details: Link

Social Media und der Mittelstand

7. März 2010 in Mittelstand, Social Media von Finn Lehmann

Gerade auf der Cebit wurde es wieder einmal deutlich, was passiert, wenn man aus dem Bereich der Webciety heraus geht … man steht in einer vollkommen anderen Welt. Einmal den Gang in der Cebit Halle 6 überquert und der Begriff Social Media wird als Fremdwort nicht verstanden.

Social Media ist nun leider kein fester Prozess, den man einfach startet und danach ist ein Plakat fertig. Man kann nicht nach dem Finden einer Idee diese einfach im Raum stehen lassen … Social Media steht für viel Arbeit, aber mit der Aussicht auf vollkommen neue Erfolge …

Ich wurde zur Cebit vom Cebit Studio Mittelstand eingeladen einen Vortrag zu diesem Thema zu halten … hier erlebt ihr mich mal live …